Göttinger Zeitzeugenprojekt

c/o Freie Altenarbeit Göttingen e.V., Am Goldgraben 14, 37075 Göttingen
Tel.: 0551-43606, freiealtenarbeitgoettingen@t-online.de

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Veranstaltungen zum Thema „Kunst & Kultur“

ErzählcaféDatumUhrzeitThema / TitelErzählerInVeranstaltungsortErgänzende Informationen und Materialien
EC Am Goldgraben02.12.201515:30 UhrSehnsucht nach einer heilen Welt?Robin KreideAm Goldgraben 14, 37073 Göttingen„Wer sich als Künstler auf eine Bühne stellt, muss Menschen mit seinem Wesen abholen können“ sagt ihr Schlagertextschreiber Tobias Reitz. Fühlen Sie sich angesprochen von Liedtiteln wie „Atemlos durch die Nacht“, „Marathon“, „Fehlerfrei“ oder „Die Hölle morgen früh“? Fünf Millionen Menschen schauten sich 2013 ihre Weihnachtshow im Fernsehen an. Überhäuft von Preisen gibt sie Konzerte in Fußballstadien und wird selbst von Politikern gewürdigt. Im Erzählcafé wollen wir anhand eines Musikvideos von Helene Fischer miteinander ins Gespräch kommen. Sind „heile Welten“ als Oasen im Alltag legitim? Geht es bei Helene Fischer überhaupt um „heile Welten“?
EC Am Goldgraben15.04.201516:00LEBENSLUST UND MEHR - Altersbilder einmal andersIlona NolteGalerie Apex, Burgstraße 46, 37073 GöttingenIlona Nolte sagt, dass sie sich für Menschen interessiert - ihre Haltung, ihre Mimik, ihre Bewegungen und ihre Gestalt. Sie malt skurrile Typen, schrullige Weiber, starke Frauentypen und melancholische Alltagsszenen. Ihre Bildsprache ist direkt und fordert zur Kommunikation auf. Alte Menschen versprühen auf ihren Bildern eine ansteckende Lebenslust. Über die Motive und die Motivation der Künstlerin erfahren Sie mehr in diesem Erzählcafé.
EC Am Goldgraben21.01.201517:00ZWISCHEN ELTERNHAUS UND FRONT…Autorin Christa Grothe, Jg. 1951Am Goldgraben 14, 37077 Göttingen…zwischen Landwirtschaft und Feldhaubitze Der Zweite Weltkrieg veränderte alles Leben. Während die Männer zum Dienst an der Waffe eingezogen wurden, lastete der Alltag daheim auf den Schultern der zurück gebliebenen Frauen, Kindern und Alten. Die Autorin Christa Grothe, Jg. 1951, liest aus den Feldpostbriefen von Heinrich Bertram, einem 24-jährigen Landwirt aus Niedersachsen. Durch den engen Briefwechsel zwischen ihm, seiner Stiefmutter und seinen drei jüngeren Schwestern entsteht ein einzigartiges Kaleidoskop. Es veranschaulicht sowohl das schwierige Leben auf dem Hof und im Heimatdorf als auch das Kriegsgeschehen.
EC Am Goldgraben05.11.201415:30ALS BAUSOLDAT IN PRORADr. Stefan Wolter, Historiker und AutorAm Goldgraben 14, 37077 GöttingenZwangsarbeit in der DDR!? Stefan Wolter, Jg. 1967, hat sich 1986 bei der Musterung der NVA aus Glaubens- und Gewissensgründen entschieden Bausoldat zu werden. Seit 1964 war es in der DDR möglich, diesen Dienst ohne Waffe innerhalb der NVA zu wählen. Nur wenige Männer entschieden sich für diesen von Schikanen und harter, oft auch gefährlicher Arbeit geprägten Weg, gesellschaftliche Ächtung und berufliche Nachteile in Kauf nehmend. Im Erzählcafé wollen wir mit Dr. Stefan Wolter, Historiker und Autor, über seine Zeit als Bausoldat, aber auch über diese längst nicht aufgearbeitete bzw. gern verschleierte DDR-Geschichte ins Gespräch kommen. Einige seiner Bücher zu dieser Thematik werden vorgestellt.
EC Am Goldgraben01.10.201415:30LOU ANDREAS-SALOMÉLiteraturwissenschaftlerin Dr. Heidi GidionAm Goldgraben 14, 37077 GöttingenSchriftstellerin, Psychoanalytikerin, beeindruckende Persönlichkeit Als Louise von Salomé 1861 in St. Petersburg geboren, war sie zu ihrer Zeit eine ganz und gar ungewöhnliche Frau, in vieler Hinsicht. Von 1903 bis zu ihrem Tod 1937 lebte Lou Andreas-Salomé einerseits als Ehefrau des bedeutenden Orientalisten Friedrich Carl Andreas in Göttingen. Andererseits war sie monatelang weit entfernt auf Reisen, nicht nur von Paris bis Wien. Von dieser zweigeteilten Existenz und darüber, was ihr wohl in Teilen der Göttinger Bevölkerung den Schmähnamen \"Hexe vom Hainberg“ eingebracht hat, erzählt die Literaturwissenschaftlerin Dr. Heidi Gidion. Sie versucht einen Überblick über das selbstbestimmte Leben und das vielschichtige Werk dieser sie beeindruckenden Frau und stellt sie als Erzählerin vor, mit Leseproben. Im Anschluss daran möchte sie mit Ihnen gemeinsam über diese Weise von Frau-Sein nachdenken und sich darüber austauschen.
EC Am Goldgraben10.09.201415:30KUNSTVOLL SCHEITERN…Clownin Elke Vaupel, Jg. 1952 Heilpraktikerin für Psychotherapie, Evelyn Tihl, Jg. 1960Am Goldgraben 14, 37077 Göttingen... Humor im Alltag - mit und ohne rote Nase Die Clownin Elke Vaupel, Jg. 1952 erzählt in der Reihe „Perspektive 50 Plus“ über ihre Clownausbildung bei David Gilmore. Zusammen mit der Heilpraktikerin für Psychotherapie, Evelyn Tihl, Jg. 1960, wird sie über Perspektivwechsel in der zweiten Lebenshälfte, den Spaß am Ernst des Lebens, sowie die heilsame Wirkung von Humor und seine Auswirkungen auf Kommunikation und Gesundheit erzählen. Seien Sie herzlich eingeladen, einen etwas anderen Blick auf das „Theater des Alltags“ zu werfen und entdecken Sie Ihren Humor - die Kraft des Lachens liegt in jedem Menschen.
EC Am Goldgraben02.07.201415:30Pack die Badehose ein, nimm dein kleines SchwesterleinAm Goldgraben 14, GöttingenLieder, Gedichte und Geschichten zum Thema Sommer. Wo haben Sie früher gebadet und wo gab es das beste Eis? Wir wollen gemeinsam über Sommerfrische, Wanderungen, Kirmes auf dem Dorf, Zelturlaub und was uns noch zum Thema Sommer einfällt erzählen.
EC Am Goldgraben07.05.201415:30 UhrAlte Träume - das boat people projekt und die Bretter die die Welt bedeutenFranziska Aeschlimann (Jg. 1961), Reimar de la Chevallerie (Jg. 1967)Am Goldgraben 14, GöttingenRegisseurin Franziska Aeschlimann, Jg. 1961 und Regisseur Reimar de la Chevallerie , Jg. 1967, berichten über ein ungewöhnliches Kunstprojekt mit Menschen, die auf eine lange wechselvolle Lebensgeschichte zurückblicken sowie über ihre eigene Biografie.
EC Am Goldgraben13.04.201410:00Die Stadt im FokusThomas Lanz (Jg. 1955)Am Goldgraben 14, GöttingenDer Fotograf Thomas Lanz, Jg. 1955 bietet, als Ergänzung zum Erzählcafe Fokus verändern, (Blick-)Winkel weiten, Möglichkeiten ausleuchten...vom 09.November 2013 einen Fotorundgang durch Göttingen an. Unter Anleitung des erfahrenen Fotografen gehen wir auf Entdeckungsreise durch unsere Stadt, um die gewohnte Umgebung neu zu entdecken und die Perspektiven auf Altbekanntes zu verändern.
EC Am Goldgraben09.11.201316:00Fokus verändern, (Blick)Winkel weiten, Möglichkeiten ausleuchten…Thomas Lanz, Jg. 1955Am Goldgraben 14, GöttingenDer Fotograf Thomas Lanz, im ursprünglichen Beruf Sozialarbeiter, erzählt von seinen Erfahrungen mit einer Neuorientierung im “besten Alter“ und der wiederentdeckten Kreativität und Lebensfreude.
EC Am Goldgraben08.05.201315:30„Wie lieblich ist der Maien…“Eva Birckner und Elias RehfusAm Goldgraben 14, GöttingenWas wissen Sie über den Maisprung, Tanz in den Mai, Maibäume und andere Bräuche, die diesen besonders schönen Monat des Jahres prägen? Können Sie sich an die ersten Maigedichte oder Mailieder in Ihrem Leben erinnern, die Sie gelernt haben oder vielleicht sogar auswendig hersagen konnten? Kamen später andere dazu? Welche konkreten Erlebnisse, Erfahrungen oder Lebensräume verbinden Sie mit diesen Gedichten und Liedern? Teilen Sie Ihre literarischen Schätze und Erinnerungen mit uns. Wenn Sie möchten, bringen Sie ein oder mehrere Maigedichte mit und tragen Sie diese in der Runde vor. Wir wollen den Mai literarisch begrüßen, aber auch musikalisch. Eva Birckner und Elias Rehfus begleiten uns mit ihrer Geigenmusik, wenn wir gemeinsam singen.
EC Am Goldgraben07.11.201215:30Karl May – Gefährlicher Verbrecher, Spinner oder anerkannter Schriftsteller?Michael Petzel (Jg. 1952)Am Goldgraben 14, GöttingenMichael Petzel fing mit circa zehn Jahren an Karl May Bücher zu lesen. Die in der Erwachsenenwelt spielenden Indianerbücher halfen der langsam zerbrechenden, heilen Kinderwelt eine lohnende Alternative beim „Größer werden“ zu bieten. Später übernahm Michael Petzel, das von seinem Vater 1965 in Göttingen gegründete Karl May Archiv, dass sich der umfangreichen Wirkungsgeschichte des berühmten Autors widmet. Neben Bibliothek und Filmarchiv sind hier zahlreiche Nachlässe prominenter Film – und Bühnenkünstler zu finden. Bemerkenswerter Weise hat sich Karl May selbst sich nicht immer an die von ihm vermittelten Ideale gehalten Er stammte aus sehr ärmlichen Verhältnissen und hat neben seiner Schriftstellerei durch kleinere Diebstähle, Hochstapelei und Betrug sein eigenes Ansehen aufzubessern versucht. Was ist also von dem Autor zu halten? Das und mehr wollen wir im gespräch ergründen.
EC Am Goldgraben05.09.201215:30Den Teufel auf die Schippe nehmenHeide Harney, Jg. 1940Am Goldgraben 14, GöttingenDie Autorin, Scherenschnittkünstlerin und Performerin Heide Harney, Jg. 1940, spricht über die Rolle des Schreibens in ihrem Leben. „Der Teufel, das sind die Ängste vor dem Alter und die Zwänge der Gesellschaft. Auf der Schippe soll der Teufel tanzen und sich tot lachen. Mein Schreibstift ist Taktstock und Kitzelfeder“ schreibt Heide Harney. Sie wird Texte aus ihren Büchern vorlesen und aus ihrem bewegten Leben erzählen.
EC Am Goldgraben02.05.201215:30Bücherscheune KatlenburgPfarrer Westkott Jg. 1951Am Goldgraben 14, GöttingenIn einer einzigartigen Rettungsaktion hat Pfarrer Westkott zusammen mit Helfern ab 1991 Hunderttausende zur Vernichtung bestimmte Bücher der ehemaligen DDR nach Katlenburg gebracht. In der sogenannten „Bücherscheune“ werden diese Bücher jeden Sonntag von 10.30 – 12.30 Uhr gegen eine Spende für „Brot für die Welt“ an Interessenten abgegeben. Pfarrer Westkott, der inzwischen viele Preise und sogar das Bundesverdienstkreuz erhalten hat, wird im Erzählcafé von seiner Arbeit berichten und mit uns ins Gespräch kommen.
EC Am Goldgraben07.03.201215:30’Im Märzen der Bauer...’Am Goldgraben 14, GöttingenMit Gedichten und Liedern mit biographischem Bezug und bei Kaffee und Kuchen wollen wir den Frühling begrüßen!
EC Am Goldgraben07.12.201115:30„Bücher, die die Welt (be-)deuten“: Lieblingskinderbücher und LesekulturCharlotte Kühn, Jg. 1989 und Marlise Potthast-Freund, Jg. 1953Am Goldgraben 14, GöttingenWelchen Einfluss haben die ersten prägenden Kinderbücher auf Sie gehabt und von welchem dieser Bücher wollten Sie, dass seine Geschichte unendlich weitergehen könnte? Haben Sie heimlich unter der Bettdecke gelesen? Sind Sie als Kind lesesüchtig gewesen und sind es immer noch? Gab es in Ihren Kindertagen überhaupt Kinderbücher und wenn, welche? Welche Rolle spielten Bücher in Ihrer Familie? In diesem Erzählcafé werden wir mit der Schülerin Charlotte Kühn und der Buchhändlerin Potthast-Freund ins Gespräch kommen. Lieblingskinderbücher sowie Enkelkinder können gern mitgebracht werden. Wir würden uns sehr freuen, wenn zu diesem Erzählcafé auch Kinder und Jugendliche kommen, die von Büchern erzählen, die ihre Phantasie und ihr Leben prägen.
EC Am Goldgraben02.03.201115:30„Das Unpolitische politisch“Sigrid Kluth, Jg. 1937Am Goldgraben 14, GöttingenSigrid Kluth, Jg. 1937, erzählt anhand ihres Buches „Meiner Väter Zeit“ , die Geschichte ihrer Familie 1910-1949. Den reichen Nachlass ihrer Eltern hat sie in einer kritischen, dokumentarischen Familiengeschichte für den so folgenschweren Zeitraum verarbeitet. Auch ihre sozial engagierten, liebevollen Eltern und Großeltern, die in Hann. Münden lebten, waren in naiver Gläubigkeit den nationalistischen Phrasen der NS-Propaganda verfallen. Die Autorin spürte anhand von Briefen und Tagebüchern möglichen Ursachen nach. Der Vater und der jüngste Bruder ihrer Mutter, von denen viele Feldpostbriefe vorliegen, fallen in Russland. Ein Freund, der im Widerstand war, wird zum zweiten Vater...
EC Am Goldgraben02.02.201115:30„Ich bin zu Hause, wo ich schreibe“Autorin, Scherenschnittkünstlerin und Performerin Heide Harney, Jg. 1940Am Goldgraben 14, GöttingenHeide Harney ist (fast) mit dem Stift in der Hand auf die Welt gekommen. Schreiben ist ihr Lebenselexier. Sie wird berichten, welche Funktion das Schreiben und Vortragen in ihrem Leben spielte und welche Kraftquelle es heute darstellt. Kostproben aus ihren Büchern wird sie ebenfalls zum Besten geben – und eine kleine eigene Filmproduktion!!
EC Am Goldgraben25.10.201019:00Die Zukunft der Vergangenheit - Zwei Familien, zwei Vergangenheiten - eine ZukunftUwe von Seltmann, Jg. 1964, Buchautor und freier Journalist, KrakauAm Goldgraben 14, GöttingenUwe von Seltmann hat das Leben seines Großvaters nachgezeichnet und in dem Buch „Schweigen die Täter, reden die Enkel“ öffentlich gemacht. Was er gegen den Widerstand von Teilen seiner Familie herausgefunden hatte, war in der Tat nicht angenehm: Großvater Lothar gehörte zum Stab von Odilo Globocnik, einem der brutalsten Massenmörder des Dritten Reiches. Er hatte Kontakt zu Heinrich Himmler und war 1943 an der Niederschlagung des Aufstands im Warschauer Ghetto beteiligt. Im Februar 1945 hat er vermutlich selbst seinem Leben ein Ende gesetzt. Von Gabriela von Seltmanns Großvater Michał Pazdanowski, dem Direktor einer Schule, ist bisher wenig bekannt. Warum war er im Konzentrationslager Majdanek inhaftiert? Wie ist er zu Tode gekommen? Wie konnte sich seine Frau mit drei kleinen Kindern vor den Nationalsozialisten retten? Gabriela und Uwe von Seltmann wollen es herausfinden, denn sie sind sich sicher: Ihre Familien stehen exemplarisch für viele andere Familien, die lernen müssen, mit den Geistern der Vergangenheit umzugehen. Nur wer die Vergangenheit kennt, kann auch die Zukunft gestalten – so wie es der Dichter Herrmann Hesse gesagt hat: „Es kehrt alles wieder, was nicht bis zu Ende gelitten und gelöst ist“.
EC Am Goldgraben01.09.201015:30Grammophon und Schellack-PlatteSascha Hawranke (Jg. 1971)Am Goldgraben 14, GöttingenAls 11jähriger nahm Sascha Hawranke Kontakt zu Peter-Jürgen Schoppmann auf, der in einer Sylvesternacht seine gesammelten Schellack-platten und Grammophone auf NDR-Radio Niedersachsen präsentierte. Es entwickelte sich eine jahrlange Brieffreundschaft, die die Leidenschaft für dieses ausgefallene Hobby begründete. Wir freuen uns, mit Sascha Hawranke einen jüngeren Zeitzeugen mit seiner Geschichte im Erzählcafé begrüßen zu können – der übrigens auch alte mechanische Uhren repariert und mehr als 10.000 Schallplatten gesammelt hat.
EC Am Goldgraben02.07.200815:30Meine letzte Schallplatte und erste CD - Die Tonträger verschiedener GenerationenUte Schröter, Gisela Gaede und Michael JasperAm Goldgraben 14, GöttingenDie digitale Revolution wirkt sich auch auf unsere Ohren aus: Während die Nachkriegsgeneration mit der LP (Langspielplatte) groß wurde, konnten die Wirtschaftswunderkinder schon auf handliche CDs zugreifen. Die Kinder des neuen Jahrtausends tragen in ihrem iPod die Welt der Musik permanent mit sich. Die Lieblingsmusik verschiedener Generationen wird in Wort und Ton zu Gehör gebracht.
EC Am Goldgraben02.04.200815:30Die erste große Liebe - Liebesbriefe von der Nachkriegszeit bis heuteCharlotte Lierse, Jg. 1927, Christoph Homann, Jg. 1975, und der Kulturanthropologin Anna-Maria BrinkopAm Goldgraben 14, GöttingenVom „Postillon d’amour“ als Überbringer einer Herzensnachricht bis zum digitalen Liebesbrief reicht die Spanne dieses Erzählcafés. Geschichten über Liebesbriefe aus verschiedenen Jahrzehnten - geschrieben in ganz unterschiedlichen Lebensaltern und Lebenssituationen.
EC Am Goldgraben05.04.200615:30Mein liebstes Kinderbuch Lesen in jungen JahrenLeni Gaber und Waltraud Irina KlaerAm Goldgraben 14, 37073 GöttingenErinnern Sie sich an Ihre erste Vorlesegeschichte? Und an das erste eigenständig gelesene Buch? Bilder- und Kinderbücher sind seit Generationen Begleiter des Größer- und Erwachsenwerdens. • Welche Rolle spielten Bücher in meiner Herkunftsfamilie? • Was war das Faszinierende an Bilder- und Kinderbüchern? • Welche Auswirkungen hatten diese Bücher auf mich? Bringen Sie gerne Ihr Lieblings-Kinderbuch mit!
EC Am Goldgraben06.07.200515:30Wer schreibt, bleibt? Erfahrungen mit biographischem SchreibenWilhelm Schleenvoigt Jg. 1921, Gisela Gaede Jg. 1921 und Marieluise Erckenbrecht Jg. 1921 und Dr. Regina Löneke (BiografieWerkstatt)Am Goldgraben 14, 37073 GöttingenViele, vor allem Ältere, möchten ihre Erinnerungen aufschreiben, um sie an die eigenen Nachkommen oder generell an die jüngere Generation weiterzugeben. Andere sehen in ihrem biographischen Schreiben eine Form der historischen Dokumentation. Wieder andere wollen sich etwas von der Seele schreiben oder bringen biographisches Schreiben in eine literarische Form. An diesem Nachmittag wollen wir uns über Motive und Funktionen von biographischem Schreiben austauschen. SchreiberInnen berichten über ihre Schreib-Erfahrungen. Welche Funktion erfüllt biographisches Schreiben für mich? Ist es nötig, gut zu schreiben? „Das Geschriebene will gelesen werden!?“ „Schreiben heißt sich selber lesen“ (Max Frisch)
EC Am Goldgraben02.03.200515:30„ ... wie einst Lili Marleen“ Musik als subversive KraftDorothee Gönner (Gesang) und Ute Schröter (Klavier)Am Goldgraben 14, 37073 GöttingenEin Schlager macht Geschichte – als sentimentales Liebeslied, Wehrmachtsschlager und als internationaler Hit. Auf beiden Seiten der Front wird Lili Marleen zum populärsten Lied des Zweiten Weltkrieges. Lale Andersen, Marlene Dietrich und Hanna Schygulla sind mit dem Lied eng verbunden. Als Mythos weckt der Name Lili Marleen nostalgische Gefühle. Er wird heute zur Vermarktung von Schiffen, Restaurants und Hotels benutzt. In diesem Erzählcafé sprechen wir zusammen mit ZeitzeugInnen über unsere Erinnerungen an das 1939 als Schallplatte erschienene Lied, das ab 1941 vom deutschen Soldatensender Belgrad allabendlich ausgestrahlt wurde. Wir zeichnen die Geschichte des Liedes nach und fragen an seinem Beispiel nach der subversiven Kraft, aber auch nach der politischen Instrumentalisierung von Musik.
EC Am Goldgraben01.09.200415:30Als der Jazz nach Göttingen kam - Ein Göttinger Jazz-Musiker erzähltMit Hilmar Stemmler und seinen Töchtern Christine und Susan StemmlerAm Goldgraben 14, 37073 GöttingenHilmar Stemmler kam als Gymnasiallehrer und Jazzmusiker vor 30 Jahren nach Göttingen, wo er eine vielfältige und intakte Jazz-Szene vorfand. Er wird uns einen ganz persönlichen Einblick in diese aufregende Zeit geben. Während er uns aus seiner Musik-Biographie erzählt, werden wir auch erfahren, wie die Göttinger Jazzwelt über die Jahre sich entwickelt hat. Zusammen mit seinen zwei Töchtern (15 & 17 Jahre alt) wird er musikalische Beispiele vorspielen, und dabei die Klänge dieser Jazz-Musik lebendig machen und uns näher bringen.
EC Am Goldgraben04.12.200215:30Die Insel der Schwäne und Der Engel mit dem goldenen SchnurrbartGrit Wolfgramm aus Potsdam und Annette Hoffmann aus GöttingenAm Goldgraben 14, 37073 GöttingenEin biographischer Rückblick auf die Kinderliteratur in der DDR