Göttinger Zeitzeugenprojekt

c/o Freie Altenarbeit Göttingen e.V., Am Goldgraben 14, 37075 Göttingen
Tel.: 0551-43606, freiealtenarbeitgoettingen@t-online.de

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Veranstaltungen zum Thema „Lebensstationen & Wendepunkte“

ErzählcaféDatumUhrzeitThema / TitelErzählerInVeranstaltungsortErgänzende Informationen und Materialien
EC Am Goldgraben03.06.201515:30DAS LEBEN LIEBEN DAS STERBEN LERNEN - Leben mit einer lebensbedrohlichen KrankheitChristiane Bruett-KlementAm Goldgraben 14, GöttingenChristiane Bruett-Klement bekam vor etwa 20 Jahren eine gefährliche Blutkrebserkrankung. Sie war damals eine junge Mutter mit zwei Kleinkindern, arbeitete in einer Goldschmiede und musste sich plötzlich mit ihrem möglichen eigenen Tod auseinandersetzen. Sie ging offensiv mit ihrer Krankheit um, sprach mit den Kindern und stellte sich auf das mögliche Sterben ein. Diese Zeit des Nachdenkens und Besinnens hat ihr weiteres Leben geprägt. Sie gab mit ihrem Beruf als Goldschmiedin auch viele Werte der Leistungsgesellschaft auf. Heute engagiert sie sich in sozialen Projekten und dem Sportverein ASC. Wir wollen mit ihr darüber ins Gespräch kommen, was das Leben ausmacht. Auch im Angesicht des Todes!
EC Am Goldgraben10.09.201415:30KUNSTVOLL SCHEITERN…Clownin Elke Vaupel, Jg. 1952 Heilpraktikerin für Psychotherapie, Evelyn Tihl, Jg. 1960Am Goldgraben 14, 37077 Göttingen... Humor im Alltag - mit und ohne rote Nase Die Clownin Elke Vaupel, Jg. 1952 erzählt in der Reihe „Perspektive 50 Plus“ über ihre Clownausbildung bei David Gilmore. Zusammen mit der Heilpraktikerin für Psychotherapie, Evelyn Tihl, Jg. 1960, wird sie über Perspektivwechsel in der zweiten Lebenshälfte, den Spaß am Ernst des Lebens, sowie die heilsame Wirkung von Humor und seine Auswirkungen auf Kommunikation und Gesundheit erzählen. Seien Sie herzlich eingeladen, einen etwas anderen Blick auf das „Theater des Alltags“ zu werfen und entdecken Sie Ihren Humor - die Kraft des Lachens liegt in jedem Menschen.
EC Am Goldgraben18.05.201415:00 UhrAlt werden in linken BewegungenHolbornsches Haus, Rote Straße 34, GöttingenWas verändert sich für Aktive, die in linken Bewegungen alt werden? Können und wollen sie bei „typischen“ Politikformen noch mitmachen? Welche Möglichkeiten bzw. Beschränkungen gibt es in der Szene für eine generationenübergreifende Zusammenarbeit? Wie solidarisch sind Netzwerke, wenn es um Alltagsbewältigung geht? Einige ältere GöttingerInnen erzählen von ihren Erfahrungen und Erwartungen.
EC Am Goldgraben21.09.201315:30Hoch hinaus – ein Ballonfahrer erzähltMichael MaderAm Goldgraben 14, GöttingenMichael Mader, Jugendsozialarbeiter aus Bielefeld, entschied sich im “besten Alter“ seinen Ballonführerschein zu machen, die Welt von oben zu betrachten und neue Möglichkeiten für einen Perspektivwechsel zu erschließen. Neben unterschiedlichen Einblicken in Beweggründe, Erfahrungen und Gefühle in luftiger Höhe, wird es die Möglichkeit geben am 22.09. eigene Erfahrungen bei einer Fahrt in seinem Ballon zu machen.
EC Am Goldgraben29.10.201017:30Anders leben – anders altern!?Wohn- und Vernetzungsprojekte für Lesben und Schwule stellen sich vorAm Goldgraben 14, GöttingenDie sozialen Bewegungen der 1980er Jahre sind Geschichte und ihre ProtagonistInnen kommen „in die Jahre“. Der Wunsch, im Alter geborgen und vernetzt zu sein, ist unter Lesben und Schwulen von besonderer Bedeutung, da herkömmliche Familienstrukturen i.d.R. fehlen. Im Erzählcafé werden realisierte Projekte persönlich von BewohnerInnen präsentiert: „Wohnprojekte mixed“: Yvonne Renne und Jochen Weber, Villa anders in Köln; Lesben-Wohnprojekte: Ulrike Hötzel und Simone Mäckler von B12, Wohnungsgenossenschaft 1889 Kassel; Netzwerke: Markus Schupp, ALTERnativen - Netzwerk für ältere Schwulen und Lesben Köln; Zur Frage der Pflege im Alter: Markus Schupp, Doktorand am Institut für Public Health und Pflegeforschung an der Uni Bremen. Wir fragen nach Entstehungsgeschichte, Umsetzungserfahrung, Zukunftsplanung und stellen natürlich auch die Gretchenfrage: Separierung oder Integration?
EC Am Goldgraben07.04.201015:30„... und dann hat sie rübergemacht!“Frau Reichmuth, Jg. 1928Am Goldgraben 14, Göttingen„... und dann hat sie rübergemacht!“ - So wurde es genannt, wenn sich jemand entschloss, aus der SBZ (Sowjetisch besetze Zone) in den Westteil Deutschlands zu fliehen. Frau Reichmuth, Jahrgang 1928, entschloss sich damals zu diesem folgenschweren Schritt – was sie dazu bewogen hat, wie die Flucht organisiert wurde und wie sie sich ein neues Leben „im Westen“ aufbaute, davon wird sie in diesem Erzählcafe berichten.
EC Am Goldgraben09.03.201019:30„Eigentlich wollte ich was ganz anderes werden...“ Traumberufe und Realität in LebenswegenFrau Stemme (Jg. 1966) und Frau Bidi (Jg. 1967), Mütter von SchülerInnen des 7. und 8.JahrgangsMensa der Geschwister-Scholl-GesamtschuleIn gemütlicher Atmosphäre wollen wir zusammen mit Eltern des 7. und 8.Jahrgangs über Berufswahl und Werdegang von uns Erwachsenen sprechen. Angesichts der bevorstehenden schwierigen Entscheidung kann das Reflektieren für mehr Klarheit auch im Umgang mit unseren Kindern beitragen. Eine Einführung in die Themen Berufswahl, Berufs-orientierung und Modellschule findet ebenfalls statt. Wer oder was hat meine Berufswahl geprägt? Wie bin ich zu meiner Ausbildung gekommen? Wege und Umwege führen zum Ziel.... Wie können wir unsere Kinder unterstützen?
EC Am Goldgraben04.11.200915:30„20 Jahre danach“ Grenzöffnung und Osterweiterung der EU aus Sicht junger ErwachsenerAnnette Rehfus (Jg. 1966) und Daniela Rothe (Jg. 1973)Am Goldgraben 14, GöttingenBerlin im November 1989: euphorische junge Menschen klettern über die Mauer. Aber wie erlebten die jungen Leute in der \"Provinz\" die Grenzöffnung? Und was machten sie danach mit ihren neu gewonnenen Freiheiten? Wie stehen sie zur Osterweiterung der EU? Zwei Erzählerinnen werden uns von ihren ersten fünf Jahren mit einer \"grenzlosen\" Zukunft berichten. Wir möchten auch andere Teilnehmer anregen, ihre individuellen Geschichten zu erzählen.
EC Am Goldgraben07.10.200915:30Schwung hält jung Sport und Bewegung im LebenslaufMargot Köhler (Jg. 1936), ASC GöttingenAm Goldgraben 14, Göttingen„Bewegung ist die beste Prophylaxe für ein gutes und langes Leben“ – so das Credo allerorten. Eine Fitnesswelle hat das Land fest im Griff und dennoch leiden viele unter Bewegungsarmut. Wir laden sowohl sportbegeisterte als auch bewegungsarme Zeitgenossen ein, um folgenden Fragen nachzugehen: Kulturgeschichtliche Stationen: Von der Wandervogelbewegung zur „Kieser-Generation“? Wie verändert sich unser Bewegungsbedürfnis im Verlauf des Lebens? Welche Rolle spielen Sportvereine? Bewegung und Sport im Alter
EC Am Goldgraben04.03.200915:30Krise als Chance Bewältigungsstrategien in UmbruchphasenMäx Schwörer, Jg. 1963Am Goldgraben 14, GöttingenUmwege und Umbrüche sind in jedem Lebensweg zu finden. Die Herausforderung besteht darin, Lebenskrisen als Entwicklungs- chance zu sehen. Zusammen mit Mäx Schwörer, Jg. 1963 und anhand weiterer biographischer Erzählungen wollen wir zeigen: Wie können wir eine Krise als Lernerfahrung nutzen? Welche Bewältigungsstrategien können wir entwickeln?
EC Am Goldgraben07.01.200915:30Gedenkkulturen in DeutschlandHugo Rübesamen, Landesgedenkstättenverein Politische Memoriale e.V. Mecklenburg-Vorpommern und Dr. Dietmar Szedlaczek, KZ-Gedenkstätte MoringenAm Goldgraben 14, GöttingenAls der \"Eiserne Vorhang\" zwischen Ost und West-Europa vor zwanzig Jahren fiel, stiessen zwei unterschiedliche Kulturen aufeinander: zwei Wege, mit der nationalsozialistischen Vergangenheit in Europa umzugehen. In diesem Erzählcafe wollen wir die verschiedenen Gedenkkulturen in der BRD und der DDR bewusst rekonstruieren – vor allem um die darauf folgenden Entwicklungen in der Bundesrepublik seit dem 3. Oktober 1990 besser zu verstehen und würdigen zu können. Hugo Rübesamen, Landesgedenkstättenverein Politische Memoriale e.V. Mecklenburg-Vorpommern, dessen Großvater einer der Häftlinge war, die schon 1933 im Konzentrationslager Moringen wegen ihres Widerstandes gegen das NS-Regime inhaftiert und misshandelt wurden, und Dr. Dietmar Szedlaczek von der KZ-Gedenkstätte Moringen werden uns dabei unter-stützen.
EC Am Goldgraben05.11.200815:30So nah und doch so fern - Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Ost-West-BiographienUrsula Apel, Jg. 1948, Ortsbürgermeisterin von TeistungenAm Goldgraben 14, Göttingen„Jetzt wächst zusammen, was zusammen gehört.“ Willy Brandt 1989 Inwieweit ist diese Prognose in Erfüllung gegangen? Wie habe ich das Jahr des Mauerfalls erlebt? Welche Veränderungen habe ich seit 1989 in meinem gesellschaftlichen Umfeld beobachtet? Was für „Brücken-Erlebnisse“ im Verhältnis zwischen Ost- und Westdeutschen gab es?
EC Am Goldgraben18.09.200819:00Wohnen und Leben im AlterElisabeth Mücke (Jg. 1934, Vereinsvorstand FAG) und Regina Meyer (Jg. 1962, päd. Mitarbeiterin der FAG)Erzählcafé vor Ort: Treffpunkt Altes Pfarrhaus , Kirchplatz 1 in Bovenden-EddigehausenWie will ich wohnen und leben, wenn ich älter werde oder alt bin? Diese Frage beschäftigt Menschen im Ruhestand und zunehmend auch jüngere Menschen. Mitarbeiterinnen des Vereins Freie Altenarbeit - Elisabeth Mücke (Jg. 1934, Vereinsvorstand) und Regina Meyer (Jg. 1962, päd. Mitarbeiterin) geben Ihnen einen Überblick über traditionelle und neue Wohnformen im Alter, stellen einzelne Wohn-Beispiele vor und möchten mit Ihnen über eigene Vorstellungen und Wohn-Wünsche ins Gespräch kommen.
EC Am Goldgraben03.09.200815:30Klassentreffen - Schulalltag gestern und heuteElisabeth Lenz, Jg. 1952Am Goldgraben 14, GöttingenWer kennt dies nicht: Das Wiedersehen bei einem Klassentreffen nach vielen Jahren ist meistens eine bewegende und überraschend vertraute Begegnung. Die Lern- und Leidenszeiten der Schulzeit schweißen zusammen wie keine andere Lebensphase. In diesem Erzählcafé möchten wir die eigene Schulzeit vergegenwärtigen, um ein genaueres Bild von den Wirkungen dieser Schulerfahrungen zu erhalten. Mit ErzählerInnen der jüngeren und älteren Generation wagen wir auch einen Vergleich zwischen dem Schulalltag gestern und heute.
EC Am Goldgraben03.11.200415:3015 Jahre Mauerfall Erfahrungen aus der Sicht von „hüben und drüben“Eckart Lintzel, Jg. 1952, 1. Beigeordneter der Stadt Leinefelde-Worbis, Lena Pukall, Jg. 1979, KrankenschwesterAm Goldgraben 14, 37073 GöttingenIm Erzählcafé am Goldgraben in Göttingen ist das Zusammenwachsen von Ost- und Westdeutschland schon einige Jahre ein Themenschwerpunkt. Eine „gemischte“ Biographiegruppe hat sich über Jahre mit den unterschiedlichen Alltagserfahrungen auseinandergesetzt. Wir möchten in diesem Erzählcafé auf die 15 Jahre seit der Maueröffnung zurückblicken und die Veränderungen aus doppelter Perspektive anschauen: Ost- und Westgeborene, Alt und Jung. - Wie erleben verschiedene Generationen die Zeit nach 1989? - Was hat sich seitdem auf dem Arbeitsmarkt getan? - Wie haben sich Familienstrukturen und Nachbarschaften verändert? - Was ist aus den „Vereinigungshoffnungen“ geworden?
EC Am Goldgraben22.10.200315:30Biographien ohne Netz und Boden: Ehemalige Wohnungslose erzählenManfred Billinger (Jg. 44) und Dirk Mederer (Tagessatz)Am Goldgraben 14, 37073 GöttingenMenschen, für die die Fußgängerzone ihr Wohnzimmer ist. Menschen, die auf Lüftungsschächten und unter Brücken schlafen. Menschen, die zeitweise kein Zuhause hatten/haben und aus der Bahn geworfen wurden. Wie sind sie in diese Lebenssituation gekommen? Welche Erfahrungen haben sie gemacht? Wo gibt es neue Wege? Der Koch Manfred Billinger (Jg. 1944) berichtet über seinen Weg, der ihn von Berlin über längere Jahre in Frankreich nach Göttingen führte. Seitdem arbeitet er bei der Zeitschrift „Tagessatz – Selbsthilfe für Menschen in Not“. Hintergrundinformationen ergänzt der Tagessatz-Redakteur Dirk Mederer.
EC Am Goldgraben01.10.200315:30Krise als Chance Erfahrungen mit schwierigen LebenssituationenAnna Lou Orth (Jg. 1939)Am Goldgraben 14, 37073 GöttingenWer kennt sie nicht: Schwierige Zeiten angesichts von Prüfungen, Beziehungsstress, Problemen am Arbeitsplatz, Weggang der Kinder, Krisen im Alter etc. ... Wie gehen andere Menschen mit großen und kleinen Krisen um? Wie bewältigen Menschen verschiedener Generationen die Schattenseiten ihres Lebens? Wir wollen über Lebenswege sprechen, in denen z.B. durch Schreiben, Malen oder biographischen Rückblick das Gehäuse des Schweigens geknackt und neue Kraft getankt werden konnte.