Göttinger Zeitzeugenprojekt

c/o Freie Altenarbeit Göttingen e.V., Am Goldgraben 14, 37075 Göttingen
Tel.: 0551-43606, freiealtenarbeitgoettingen@t-online.de

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Veranstaltungen zum Thema „Partnerschaft & Sexualität“

ErzählcaféDatumUhrzeitThema / TitelErzählerInVeranstaltungsortErgänzende Informationen und Materialien
EC Am Goldgraben04.11.201518:00 UhrTrans* in GöttingenTill AmelungAm Goldgraben 14, 37073 GöttingenWie hat sich die Situation für transgeschlechtliche Menschen in Göttingen seit den 1980er Jahren verändert? Till Amelung, Geschäftsführer des Landesverbandes für transgeschlechtliche Selbstbestimmung Niedersachsen e.V., und Jacqueline, Leiterin der Göttinger Gruppe \"Bi free\", werden jeweils als Privatpersonen und Aktivisten/innen über ihre Erfahrungen erzählen. Wie hat sich die gesellschaftliche Akzeptanz entwickelt? Inwieweit fühlen sich Trans*Menschen in queeren Kreisen wohl? War das Trans*Leben in früheren Jahren schwieriger und haben es die jungen Trans*Menschen heute leichter?
EC Am Goldgraben22.10.201418:00LESBISCHE NETZWERKE – WOHER UND WOHIN?Am Goldgraben 14, 37077 GöttingenMitte Juni 2014 wurde in der Akademie Waldschlösschen das Netzwerk LiN – Lesbisch in Niedersachsen gegründet – eine Sternstunde der lesbischen Bewegungsgeschichte! Noch nie gab es eine vom Land Niedersachsen geförderte lesbische Struktur. Lesbisch lebende Frauen aus der Region sind herzlich eingeladen, LiN mitzugestalten – sowohl bei den gemeinsamen politischen Zielen nach außen als auch bei einer starken Vernetzung nach innen. Die heutige Veranstaltung beginnt mit einem Erzählcafé mit zwei lesbischen Zeitzeuginnen. Von früheren lesbischen Initiativen in Göttingen soll der Bogen gespannt werden zu aktuellen lesbischen Lebenswelten. Welche Erfolgsfaktoren von „damals“ sollten in unserem Handgepäck nicht fehlen? Und welche Forderungen stehen heute auf dem lesbenpolitischen Kompass?
EC Am Goldgraben07.11.201119:00Was heißt hier queer?Sweta Segal Jg. 1986, Stephan Mertens Jg. 1981, Chris Mielke Jg. 1962, Jörg Lühmann Jg. 1951Am Goldgraben 14, GöttingenAnna Bauer, gestaltet seit zwei Jahren ehrenamtlich die LBS*K mit und ist hauptberuflich an der Uni wissenschaftliche Mitarbeiterin und Regina Meyer, arbeitet seit 1995 als pädagogische Mitarbeiterin und Moderatorin bei der Freien Altenarbeit. Im Erzählcafé berichten vier queere Göttinger*innen aus ihrem Leben. Wir werden über Erfahrungen in, mit und für die LGBTQ (lesbian-gay-bisexual- transgender-queer)-Gemeinschaft sprechen und diskutieren, was sich im Laufe der Jahre geändert hat und was gleich geblieben ist. Dabei geht es uns vor allem um folgende Themen: - Welche Schlüsselerlebnisse gab es auf dem eigenen Lebensweg? - Welche Politisierungserfahrungen gibt es, und wie verlief das Coming Out? - Was treibt die einzelnen Generationen heute um?
EC Am Goldgraben15.09.201119:00Gemeinsam schaffen wir alles - Frauenleben im Süden Tansanias Leben mit HIV/AidsGöttingerin Claudia Zeising, Pfarrerin Melania Mrema KyandoAm Goldgraben 14, Göttingen\"Pamoja Tunaweza\" bedeutet frei übersetzt: \"gemeinsam können wir alles schaffen\" und ist zum Schlagwort der Frauengruppen im Süden Tansanias geworden. Wege aus der Armut finden, sich im Kampf gegen HIV/Aids engagieren, sich gegenseitig Mut machen und sich vernetzen – dies beschreibt die Frauenarbeit der Moravian Church (Herrnhuter Brüdergemeine) im Süden Tansanias. Das Leben in der ländlich geprägten Südprovinz ist sehr traditionell. Die meisten Menschen sind selbstversorgend und haben kein zusätzliches regelmässiges Einkommen. Die Frauen sind von früh bis spät auf den Beinen, um ihre Familie zu ernähren. Bereits in jungen Jahren müssen Mädchen auf dem Feld und im Haushalt helfen und hier vor allem ihre jüngeren Geschwister hüten. Frauenarbeit ist daher immer auch Mädchenarbeit und hat viele Facetten. So versucht die Frauenabteilung nicht nur verschieden Generationen von Frauen zusammenzubringen, sondern auch die Frauen zu ermutigen Freud und Leid miteinander zu teilen. Gemeinsamkeit macht stark.
EC Am Goldgraben07.07.201015:30„Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben – oder?“ Partnersuche und Partnerschaftsvorstellungen im AlterInteressierte sind herzlich eingeladen, ihre persönliche Liebesgeschichte vorzustellen. Oder bringen Sie doch gleich ihre neue oder alte Liebe mit!Am Goldgraben 14, GöttingenLiebe hat kein Alter“, sagte bereits der 1623 geborene französische Philosoph Blaise Pascal. Das Erzählcafe zum Thema Partnerschaften im Alter richtet seinen Fokus auf neu begonnene und beginnende Beziehungen. „Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben“, oder? Diese Frage soll durch den Nachmittag führen. Noch immer herrschen viele Vorurteile und Klischees zum Thema Partnerschaft und Liebe im dritten und vierten Lebensalter. Doch warum macht es (gesellschaftlich) einen Unterschied, ob man mit 16 60 oder 80 eine neue Partnerschaft eingeht? Dieser und anderen Fragen wollen wir auf den Grund gehen: Partnerschaftsformen heute, Single-Sein im Alter, Vor- und Nachteile einer neuen Partnerschaft – Liebeskummer inclusive, Bedeutung von Sexualität im Alter, Wege der Partnersuche.
EC Am Goldgraben02.04.200815:30Die erste große Liebe - Liebesbriefe von der Nachkriegszeit bis heuteCharlotte Lierse, Jg. 1927, Christoph Homann, Jg. 1975, und der Kulturanthropologin Anna-Maria BrinkopAm Goldgraben 14, GöttingenVom „Postillon d’amour“ als Überbringer einer Herzensnachricht bis zum digitalen Liebesbrief reicht die Spanne dieses Erzählcafés. Geschichten über Liebesbriefe aus verschiedenen Jahrzehnten - geschrieben in ganz unterschiedlichen Lebensaltern und Lebenssituationen.
EC Am Goldgraben01.11.200419:00„Was wären wir ohne unsere Wahlfamilie?“ Lesbische und schwule Gedanken über das ÄlterwerdenProf. Dr. Andreas Meyer – Hanno, Jg. 1932, Dr. Marie Sichtermann, Jg. 1944Am Goldgraben 14, 37073 GöttingenVor dem Hintergrund zweier bewegter Biographien thematisieren wir in diesem Erzählcafé Fragen des Älterwerdens aus lesbischer und schwuler Sicht. Dr. Marie Sichtermann, Jg. 1944, Juristin, Heilpraktikerin, Berufsfeministin, Autorin, seit 1987 Mitinhaberin von Geld&Rosen - Projekt- und Unternehmensberatung für Frauen. Prof. Dr. Andreas Meyer-Hanno, Jg. 1932, als Sohn einer jüdischen Pianistin und eines kommunistischen Schauspielers in Berlin geboren, Studium der Musik- und Theaterwissenschaft, Professor an der Musikhochschule in Frankfurt, Mitbegründer der Homosexuellen Selbsthilfe (1980) und Gründer der Hannchen-Mehrzweck-Stiftung (1991).
EC Am Goldgraben06.10.200318:00Werden Lesben anders älter? Lesben und ÄlterwerdenWienke Zitzlaff, Hannover und Astrid Osterland, GöttingenAm Goldgraben 14, 37073 Göttingen
EC Am Goldgraben03.04.200215:30Zwei Konfessionen – eine Partnerschaft Leben in bi-konfessionellen oder bi-nationalen PartnerschaftenRenate Kruse-Ayegh und Susanne Mabrouk, Verband bi-natioanler Familien und Partnerschaften, iaf e.V., und Margarete Menz, Pädagogisches Seminar der Uni GöttingenAm Goldgraben 14, 37073 Göttingen„Kampf der Kulturen“ oder „Kampf der Religionen“ sind Thesen, die in den Medien immer wieder strapaziert werden. Wir nähern uns dem komplexen Thema, indem wir Menschen fragen, die täglich damit zu tun haben, weil sie in binationalen Beziehungen leben. Uns interessiert der konkrete Alltag. Welche Chancen bieten sich und welche Probleme gilt es zu meistern? In den Mitgliedsstaaten der EU sind seit 1945 ca. 5 Millionen binationale Ehen geschlossen worden. In Deutschland haben 1990 rund 40.000 Deutsche einen nicht-deutschen Ehepartner gewählt. Binationale Ehen und Partnerschaften stehen unter besonderen gesellschaftlichen Bedingungen. Deshalb hat sich 1972 eine „Interessengemeinschaft der mit Ausländern verheirateten Frauen“ (iaf e.v.) gegründet. Die Initiative ist zu einem bundesweiten „Verband bi-natioanler Familien und Partnerschaften“ geworden, offen für alle vom Thema betroffenen Frauen und Männer und in 50 Regionalgruppen organisiert. Aus der Göttinger Regionalgruppe konnten wir Renate Kruse-Ayegh (Jg. 1957) und Susanne Mabrouk (Jg. 1973) gewinnen, die über ihre persönlichen Erfahrungen berichten werden. • Wie sind sie zu dem Verband binationaler Partnerschaften und Ehen gekommen? • Wie hat das Umfeld auf ihre Verbindung reagiert? • Wie sieht ein binationaler Beziehungs- und Familienalltag aus? • Welche Rolle spielen Religion und Rituale? Ergänzt werden die biographischen Erzählungen durch einen Überblick von Margarete Menz zu „Schlaglichter zur Geschichte binationaler Paare“.