Göttinger Zeitzeugenprojekt

c/o Freie Altenarbeit Göttingen e.V., Am Goldgraben 14, 37075 Göttingen
Tel.: 0551-43606, freiealtenarbeitgoettingen@t-online.de

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Veranstaltungen zum Thema „Familienleben“

ErzählcaféDatumUhrzeitThema / TitelErzählerInVeranstaltungsortErgänzende Informationen und Materialien
EC Am Goldgraben01.06.201615:30 UhrHebammen in unserer ZeitSandra HartwigsenAm Goldgraben 14, 37073 GöttingenDie Hebammenkunst ist eine traditionelle Kulturform, die sich in den vergangenen Jahrzehnten sehr verändert hat. Schon immer und überall auf der Welt haben erfahrene Frauen Gebärenden zur Seite gestanden. Das Besondere der Hebammenhilfe ist, dass sie auf einen natürlichen Prozess begleitet und mit wenig technischen Hilfsmitteln auskommt. Genau das wird in Zeiten zunehmender Technisierung der Medizin zu einer enormen Herausforderung. Sandra Hartwigsen (Jg. 68) wird über die Veränderungen im Hebammenalltag erzählen; geplant ist, dass ihre Erzählungen um die Perspektiven einer Auszubildenden und einer Hebamme im Ruhestand ergänzt werden.
EC Am Goldgraben02.09.201515:30 UhrMänner in der AngehörigenpflegeProf. Manfred LangehennigAm Goldgraben 14, 37073 GöttingenDer Erzähler Manfred Langehennig, Jg. 1945, Prof. em., lehrt im Fachbereich Gesundheit und Soziales an der Frankfurt University. Im Rahmen eines Forschungsprojekts hat er sich mit der Situation pflegender Männer in der häuslichen Pflege befasst. Über ein Drittel der Hauptpflegepersonen sind Männer, es handelt sich hier also nicht um eine Randerscheinung. Wie gehen Männer mit ihrem Erleben um, wie gestalten sie ihr Umfeld? Gibt es besondere Bedarfslagen für pflegende Männer? Es ist höchste Zeit, sich genauer mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Vor allem hinsichtlich berufstätiger Männer und ihren Möglichkeiten, aber auch ihrer Bereitschaft, Angehörigenpflege und Beruf miteinander zu vereinbaren.
EC Am Goldgraben04.07.201215:30Familie im WandelErika Nolte, Jg. 1936Am Goldgraben 14, GöttingenDie Familienstrukturen haben sich innerhalb der letzten hundert Jahre sehr verändert – vieles hat dazu beigetragen: die Umwälzung von der landwirtschaftlichen zur industriellen Gesellschaft, die Flexibilisierung der Arbeitswelt, die Emanzipation der Frauen, Individualismus und Selbstverwirklichungswünsche... Das alte Modell der Kernfamilie trägt mancherorts nicht mehr und die neue Patchworkfamilie steckt noch in den Kinderschuhen. Traditionen und Rituale müssen gefunden werden. Familien haben heute viele Gesichter. Einige davon möchten wir Ihnen vorstellen. • Was trägt uns: Familienbande – Nachbarschaftsbande – Wahlfamilien? • Wer trägt was: Männer und Frauen mit neuen Rollen? • Wie sehen Familien der Zukunft aus?
EC Am Goldgraben07.09.201115:30„Jede Oma zählt!“ Großmütter in Afrika übernehmen VerantwortungModeratorin Regina Meyer betrachtet mit den ZuhörerInnen Bilder der Ausstellung \"Stille Heldinnen\"Am Goldgraben 14, GöttingenDie Ausstellung „Stille Heldinnen - Afrikas Großmütter im Kampf gegen HIV/Aids“ ist vom 23. August bis 20. September im Foyer des Neuen Rathauses Göttingen zu sehen. „HelpAge Deutschland“ zeigt mit dieser Ausstellung, dass Altern weltweit viele Facetten haben kann und oft Armut und Not bedeutet. Deshalb unterstützt HelpAge Projekte in Afrika, die Großeltern hilft, ihre an Aids sterbenden Kinder und die Enkelkinder zu versorgen. Mehr als die Hälfte der 12 Millionen Aids-Waisen in Afrika wachsen bei ihren Großeltern, meist den Großmüttern, auf. Schirmherrin der Kampagne „Jede Oma zählt!“ ist die Schauspielerin Hannelore Hoger. Im Erzählcafé Am Goldgraben möchten wir den Blick über den eigenen Tellerrand richten und uns einige der in der Ausstellung portraitierten Großmütter genauer anschauen: Was berichten sie über ihren Alltag? Wie bewältigen sie diese Herkulesaufgabe überhaupt? Welche Unterstützung gibt HelpAge? Wie können wir helfen?
EC Am Goldgraben05.11.201015:00Generationenbrücken Alt-Jung-Begegnungen in- + außerhalb von FamilieCharlotte Lierse, Jg. 1927 und Benni Krasemann, Jg. 1977, Praktikant-Patin-Tandem in unserem VereinAm Goldgraben 14, GöttingenDas Verhältnis der Generationen hat sich stark verändert und – so mag man denken - ins Gegenteil verkehrt: Waren früher die Älteren die Weisen, von denen man lernte, so sind heute die Jungen die Technik-experten, ohne die so manches Handy nicht in Betrieb genommen werden könnte. Die Erziehungsfragen zwischen Eltern-, Großeltern- und mancherorts auch Ur-Großelterngeneration sind heiße Themen. Organisationen wie Mehrgenerationen- häuser oder die Freie Altenarbeit sind gute Beispiele für gelebte Generationen- brücken außerhalb der Familien. Wir fragen nach der Generationenspannung und Generationensolidarität und den Orten der Begegnung.
EC Am Goldgraben02.06.201015:30„Schick doch mal ne E-Mail, Oma!“ Großeltern und Enkelkinder – was sie voneinander erfahren und lernen könnenRenate Flöring, Jg. 1939 und Renate Przibilla, Jg. 1957Am Goldgraben 14, GöttingenDie gemeinsame Lebenszeit von Großeltern und Enkelkindern ist heute so lang wie nie zuvor. Die Großeltern erleben, wie aus Kleinkindern, Schulkinder, Pubertierende und schließlich Erwachsene werden. Die Enkelkinder wiederum erleben nicht nur die starken, sie umsorgenden Großeltern, sondern werden konfrontiert mit dem Altern und dem Schwächer-Werden der Großeltern und umsorgen diese bestenfalls. Die Lebenswelten von Großeltern und Enkelkindern können weit auseinander liegen. Welche Chancen bietet dieser allmählich stattfindende Rollentausch? Welche Teile der von ihnen erlebten Geschichte und Lebensgeschichte wollen sie einander mitteilen? Wo scheinen sich Grenzen der Vermittelbarkeit aufzutun? Was sollte auf jeden Fall weiter gegeben werden? Sind keine eigenen Enkelkinder vorhanden, gibt es Institutionen, die Kinder als quasi \"Wahlenkelkinder\" vermitteln. Was möchten und können „Oma oder Opa auf Zeit“ in diesem Kontext leisten?
EC Am Goldgraben09.03.201019:30„Eigentlich wollte ich was ganz anderes werden...“ Traumberufe und Realität in LebenswegenFrau Stemme (Jg. 1966) und Frau Bidi (Jg. 1967), Mütter von SchülerInnen des 7. und 8.JahrgangsMensa der Geschwister-Scholl-GesamtschuleIn gemütlicher Atmosphäre wollen wir zusammen mit Eltern des 7. und 8.Jahrgangs über Berufswahl und Werdegang von uns Erwachsenen sprechen. Angesichts der bevorstehenden schwierigen Entscheidung kann das Reflektieren für mehr Klarheit auch im Umgang mit unseren Kindern beitragen. Eine Einführung in die Themen Berufswahl, Berufs-orientierung und Modellschule findet ebenfalls statt. Wer oder was hat meine Berufswahl geprägt? Wie bin ich zu meiner Ausbildung gekommen? Wege und Umwege führen zum Ziel.... Wie können wir unsere Kinder unterstützen?
EC Am Goldgraben06.05.200915:30„Demenzkranken eine Stimme geben“ Erfahrungsberichte aus verschiedenen PerspektivenFamilie Kopp (Seniorenpflegezentrum Bovenden und Pflegeheim Wollbrandshausen), einer Angehörigen und einer LaienhelferinAm Goldgraben 14, GöttingenMenschen mit und ohne Demenz treffen im Alltag an vielen Orten aufeinander – und häufig kommen die „Gesunden“ mit dieser Situation nur schwer zurecht. Demenz – ein Krankheitsbild, das Angst macht. Ein aufgeklärter und kompetenter Umgang mit der Krankheit und den Betroffenen ist die richtige Antwort auf diese große persönliche und demographische Herausforderung. Am Informationsabend geben Inge Tödter (Laienhilfsdienst der Diakoniestation Göttingen) und Almuth Franz (Ärztin, Alzheimer Gesellschaft Göttingen) Einblicke in das Themenfeld und informiert u.a. über: Krankheitsbild, Abgrenzung zu normaler Vergesslichkeit, Diagnose, Behandlungs- und Versorgungs- möglichkeiten, Rolle der Angehörigen und mögliche Umgangsformen. Im Erzählcafé werden Angehörige und Laienhelfer über ihre Erfahrungen mit demenzkranken Menschen und die Bewältigung des Alltages sprechen. Familie Kopp leitet zwei Pflegeeinrichtungen in der Region und erhielt für ihre konzeptionelle Arbeit und für die vorbildliche Milieugestaltung für Menschen mit einer Demenzerkrankung zwei bundesweit anerkannte Auszeichnungen. Im Rundgespräch möchten wir auf die Rolle und Verantwortung des sozialen Umfeldes und der Kommune zu sprechen kommen.
EC Am Goldgraben01.04.200915:30Himmel & Hölle Alte Kinderspiele neu entdeckt?Am Goldgraben 14, GöttingenHimmel & Hölle Alte Kinderspiele neu entdeckt? … nein, hier meinen wir nicht das bekannte Kochrezept. Wir meinen die beiden Kinderspiele. Himmel und Hölle bezeichnet sowohl das Hüpfspiel (Hickelkasten) als auch das geschickte Falten eines Papieres zum Vorhersagen der Zukunft. Wie haben sich Kinderspiele verändert? Spiele für drinnen und draußen. Spielsachen früher und heute: Puppe, Teddy, Kreisel, Lego, Barbie. Wer sind die Spielgefährten? Welche Rolle nehmen die modernen Medien inzwischen ein?
EC Am Goldgraben03.12.200815:30Milchreis mit heißen Kirschen oder Gummibärchen mit Cola - Kulinarische Reise in die VergangenheitBirgit Schor, Gründerin des Primavera-Naturkost-PartyserviceAm Goldgraben 14, Göttingen„Essen wie bei Muttern zu Hause“ – die meisten Eßgewohnheiten werden in der Herkunftsfamilie geprägt. Je nach kulturellen, religiösen oder regionalen Gepflogenheiten können die „Geschmäcker“ sehr verschieden sein. * Lieblingsspeisen der Kindheit * Pausenbrot oder Hasenbrot? * \"Liebe geht durch den Magen\" oder wenn zwei Esskulturen zusammen kommen * Und dann kam die Biowelle…
EC Am Goldgraben11.01.200615:30Was hat der Nationalsozialismus mit mir zu tun? Erinnern in der zweiten und dritten Generation nach dem HolocaustMit einer Erzählerin Jg. 1936 und einem jüngeren ErzählerAm Goldgraben 14, 37073 GöttingenDie Nachwirkungen von Nationalsozialismus und Holocaust sind auch im 21. Jahrhundert spürbar – bei zunehmender zeitlicher Distanz. Von den Zeitzeugen, der Erlebnisgeneration, wird in absehbarer Zeit niemand mehr leben. Für die Nachkommen wird die Vergangenheit zur fernen Geschichte: History, not memory. Damit ändern sich die Formen des Erinnnerns und die Bedeutung der Erinnerungen. In diesem Erzählcafé wollen wir VertreterInnen der zweiten und dritten Generation zu Wort kommen lassen: • Wie und warum erinnert die Töchter- und Enkelgeneration? • Wie geht sie persönlich mit der Familiengeschichte um? • Wie werden die Familien-Erinnerungen mit der Geschichtsschreibung verbunden? • Wie soll die Erinnerungskultur der Zukunft aussehen?
EC Am Goldgraben02.11.200515:30Wer ist Familie? Familie im Wandel der ZeitProf. Heidi Rosenbaum, Institut für Kulturanthropologie / Europäische Ethnologie der Universität GöttingenAm Goldgraben 14, 37073 GöttingenDie „Keimzelle der Gesellschaft“ war immer schon ein Schauplatz politischer Kontroversen und ein Spiegel gesellschaftlicher Veränderungen. Familie wird nach wie vor mehrheitlich mit der „Vater-Mutter-Kind-Familie“ gleichgesetzt – dabei werden viele andere Formen ausgeblendet: Ein-Eltern-Familie, Patchwork-Familie, Großfamilie, Wahlfamilie ... „Die“ Familie gibt es also nicht. Mit den Erfahrungen der Erzählcafé-BesucherInnen und mit Unterstützung von Prof. Heidi Rosenbaum wollen wir folgenden Fragen nachgehen: Welche Familienformen haben Sie kennen gelernt und leben Sie heute? Ist Familie dort, wo Kinder sind? Wie haben sich die Familienformen nach 1945 verändert? Was kann Familie leisten, was nicht?
EC Am Goldgraben01.06.200515:30Beste Freundin – ärgste Feindin - Zur Beziehungsdynamik zwischen Müttern und TöchternUlla May, Jg. 1939 und Julia Kellner-Evers, Jg. 1973Am Goldgraben 14, 37073 GöttingenDie Beziehungsdynamik zwischen Müttern und Töchtern war in der Frauenbewegung der 1980er Jahre ein heißes Eisen. „Es sind immer die Töchter, die gefressen werden“ oder „Manchmal hasse ich meine Mutter“ sind Buchtitel aus dieser Zeit, die alles andere als eine heile Welt beschreiben. Analog zum kritischen Blick auf das gesellschaftliche Mann-Frau-Verhältnis wurde das Rollenspiel zwischen Mutter und Tochter unter die Lupe genommen. Über gelungene Mutter-Tochter-Verbindungen, über Konflikte und ihre Bewältigungen werden wir in diesem Erzählcafé aus der Mutter- und aus der Tochterperspektive sprechen. Was ist aus den damaligen Debatten geworden? Wo und wie wird heute über das Mutter-Tochter-Verhältnis nachgedacht? Konflikte und ihre Ursachen – Bewältigung und Chancen eines Generationenverhältnisses
EC Am Goldgraben01.12.200415:30Willkommen im Leben – Gespräch zwischen den Generationen zum Thema Geburt und ElternschaftHebamme Barbara Müller-Römheld-Fütterer und Christiane Jendral, Mutter von drei KindernAm Goldgraben 14, 37073 GöttingenWährend der Geburt eines Kindes findet eine Verwandlung statt, die nicht nur das Neugeborene selbst erlebt, sondern auch dessen Mutter und Vater und – sofern vorhanden – seine Geschwister. Lebenslange Beziehungen finden hier ihren Anfang. Soziale Rollen werden geschaffen beziehungsweise neu verteilt. Lebensvorstellungen verändern sich. Hinzu kommt dieser neue Mensch, der erst einmal kennen gelernt werden will. Wie haben Sie die Geburt Ihrer Kinder erlebt beziehungsweise was wissen Sie über Ihre eigene Geburt ? Wie haben Sie sich als junge Mutter gefühlt, wie Sie sich als Vater ? Wie wirkt sich die gesellschaftliche Situation auf das Geschehen der Geburt sowie die Wahrnehmung von Geburt und Elternschaft aus? Über diese und andere Fragen wollen wir im Erzählcafe mit der seit fast 20 Jahren praktizierenden Hebamme Barbara Müller-Römheld-Fütterer und mit Christiane Jendral, Mutter von drei Kindern, reden. Am Schluss der Veranstaltung wird die Frage stehen, welchen Einfluss eine von den Eltern selbstbestimmte Geburt für das Leben in unserer Gesellschaft haben kann. Kinder können gerne mitgebracht werden! Eine Kinderbetreuung ist vorhanden.
EC Am Goldgraben04.06.200315:30„Ich möchte meinen Kindern nicht zur Last fallen!“ Pflegende Angehörige berichten über ihre ErfahrungenThekla Kühne, AOK-PflegekasseAm Goldgraben 14, 37073 GöttingenDie Pflegebereitschaft innerhalb der Familien ist ungebrochen hoch. „Auf keinen Fall ins Heim!“ ist eine verbreitete Haltung der Angehörigen, während die betroffenen Pflegebedürftigen niemandem zur Last fallen wollen. Mit zunehmender medizinischer Versorgung steigt das Lebensalter und mehr Menschen sind potentiell von Pflege betroffen. Das Thema treibt viele Menschen um und wird in Zukunft eine zentrale gesellschaftliche Frage sein. Deshalb fragen wir nach: Pflege in der Familie: wie hat sich die Situation verändert? Zwischen Pflegebeziehung und Beziehungspflege: Wie kann ich mit dieser Verstrickung umgehen? Wo erhalten pflegende Privatpersonen Entlastung? Pflegende Angehörige berichten über ihre Erfahrungen und Lernschritte. Darüber hinaus wird Thekla Kühne über geschichtliche Entwicklungen, die aktuelle Situation und Hilfsmöglichkeiten informieren.
EC Am Goldgraben03.04.200215:30Zwei Konfessionen – eine Partnerschaft Leben in bi-konfessionellen oder bi-nationalen PartnerschaftenRenate Kruse-Ayegh und Susanne Mabrouk, Verband bi-natioanler Familien und Partnerschaften, iaf e.V., und Margarete Menz, Pädagogisches Seminar der Uni GöttingenAm Goldgraben 14, 37073 Göttingen„Kampf der Kulturen“ oder „Kampf der Religionen“ sind Thesen, die in den Medien immer wieder strapaziert werden. Wir nähern uns dem komplexen Thema, indem wir Menschen fragen, die täglich damit zu tun haben, weil sie in binationalen Beziehungen leben. Uns interessiert der konkrete Alltag. Welche Chancen bieten sich und welche Probleme gilt es zu meistern? In den Mitgliedsstaaten der EU sind seit 1945 ca. 5 Millionen binationale Ehen geschlossen worden. In Deutschland haben 1990 rund 40.000 Deutsche einen nicht-deutschen Ehepartner gewählt. Binationale Ehen und Partnerschaften stehen unter besonderen gesellschaftlichen Bedingungen. Deshalb hat sich 1972 eine „Interessengemeinschaft der mit Ausländern verheirateten Frauen“ (iaf e.v.) gegründet. Die Initiative ist zu einem bundesweiten „Verband bi-natioanler Familien und Partnerschaften“ geworden, offen für alle vom Thema betroffenen Frauen und Männer und in 50 Regionalgruppen organisiert. Aus der Göttinger Regionalgruppe konnten wir Renate Kruse-Ayegh (Jg. 1957) und Susanne Mabrouk (Jg. 1973) gewinnen, die über ihre persönlichen Erfahrungen berichten werden. • Wie sind sie zu dem Verband binationaler Partnerschaften und Ehen gekommen? • Wie hat das Umfeld auf ihre Verbindung reagiert? • Wie sieht ein binationaler Beziehungs- und Familienalltag aus? • Welche Rolle spielen Religion und Rituale? Ergänzt werden die biographischen Erzählungen durch einen Überblick von Margarete Menz zu „Schlaglichter zur Geschichte binationaler Paare“.