Göttinger Zeitzeugenprojekt

c/o Freie Altenarbeit Göttingen e.V., Am Goldgraben 14, 37075 Göttingen
Tel.: 0551-43606, freiealtenarbeitgoettingen@t-online.de

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Veranstaltungen zum Thema „Sonstiges“

ErzählcaféDatumUhrzeitThema / TitelErzählerInVeranstaltungsortErgänzende Informationen und Materialien
EC Leineberg20.05.201416:00 UhrDie Suche nach dem Dach über dem Kopf - Wohnungssuche im Wandel der ZeitFrau Klemke (Mitarbeiterin städt. Wohnungsbau GmbH), Frau Meyer (ehem. Mitarbeiterin städt. Wohnungsbau GmbH)Stadtteilbüro Leineberg, Allerstraße 32Unser monatliche Erzählcafé beschäftigt sich diesmal schwerpunktmässig mir der Wohnungsuche. Frau Klemke und Frau Meyer von der Städtischen Wohnungsbau GmbH werden die Veranstaltung moderieren und amüsante Anekdoten und interessantes Hintergrundwissen zum Thema beisteuern. Neben der Wohnungssuche wird es auch um das Leben im Leineberg im Allgemeinen und um seine Veränderungen im Laufe der Zeit gehen. Gern können Sie alte und neue Fotos mitbringen, die das Leben im Stadtteil zeigen.
EC Leineberg15.04.201416:00 UhrSeelsorge in der LukaskircheWolfgang Friedl, kath. Pastoralreferent in der LukaskircheLukaskircheGut versteckt auf dem Leineberg gibt es eine Sehenswürdigkeit , die kaum im Bewusstsein vieler GöttingerInnen vorhanden ist - die Lukaskirche auf dem Gelände des Asklepios Klinikums. Wir wollen sie einen Nachmittag in den Fokus unserer Aufmerksamkeit rücken. Ein weiterer wichtiger Aspekt der Führung wird das Thema Seelsorge sein, diese spielt eine bedeutende Rolle im Klinikalltag.
EC Am Goldgraben02.12.200915:30„Wie sicher fühle ich mich?“Charlotte Lierse, Jg. 1927, und Norbert Esemann, Präventionsteam der Polizei GöttingenAm Goldgraben 14, GöttingenOft wird unterstellt, dass ältere Menschen sich in besonderem Maße gefährdet fühlen. Aber wie ist es tatsächlich? Wie sicher fühlen sich ältere Frauen und wie stark bestimmt die Furcht vor Kriminalität und Gewalt ihre Lebensgestaltung? Wir sprechen über Sicherheitsgefühle und Sicherheitslagen und Möglichkeiten des Umgangs damit. Erzählerinnen und Vertreter der Polizei sprechen zum Sicherheitsempfinden älterer Frauen.
EC Am Goldgraben05.07.200615:30Was macht es attraktiv, älter zu werden? Kompetenzen des AlternsMit einer Erzählerin, Jg. 1937, und Dipl. Sozialpädagogin Almut SchillingAm Goldgraben 14, 37073 GöttingenDie Lebensbedingungen in der dritten Alternsphase haben sich in den letzten 50 Jahren gravierend verbessert. Lebenserwartung, medizinische Versorgung, ökonomische Grundlagen, Wissenszuwachs, Möglichkeiten des Reisens und vieles mehr sind gute Bedingungen, das Alter selbstbestimmt und kreativ zu erleben – wenn es die Gesundheit zulässt. Das setzt aber voraus, dass der Einzelne sich seiner im Leben erworbenen Ressourcen bewusst ist und sie einsetzen kann. Leider werden oft nur die belastenden Begleiterscheinungen des Alters in den Blick genommen. Das will das Erzählcafé ausbalancieren: Menschen, der jungen, mittleren und älteren Generation berichten, wie sie das Alt-Werden und Alt-Sein sehen bzw. gestalten und wie sie mit den kleinen und größeren Problemen umgehen – und sie möglicherweise in Lebenskompetenzen umzuwandeln. Dipl. Sozialpädagogin Almut Schilling ergänzt das Bild mit Ergebnissen ihrer Diplomarbeit Kompetenzen von älter werdenden Frauen“. Es gilt, einen neuen Blick zu wagen: weg von der Defizitvorstellung und hin zu neuer Offenheit, Freiheit und Fülle – zur Lust, alt zu werden. • Haben Sie Vorstellungen vom Älterwerden/Altwerden? • Wie gehen Sie mit dem Älterwerden um? • Haben Sie Vorbilder?
EC Am Goldgraben07.06.200615:30Wohnprojekte – eine Zukunftsvariante - Wie tragfähig sind selbstorganisierte Wohnformen?Katharina Kohl (Northeimer Wohnprojekt) und Charlotte Lierse (Alten-WG Am Goldgraben)Am Goldgraben 14, 37073 GöttingenDas Kuratorium Deutsche Altershilfe geht davon aus, dass ca. 250 gemeinschaftliche Wohnprojekte in Deutschland realisiert sind und ca. 8000 über 65-jährige Menschen in einer solchen Wohnform leben (Kremer-Preiß & Stolarz 2003) – das sind 0,01% der über 65-Jährigen. 93% leben in normalen Privathaushalten, gut 5% in Alten- oder Pflegeheimen und 1,6% in speziellen Altenwohnungen wie Betreutem Wohnen oder Gemeinschaftlichem Wohnen. Das Interesse an alternativen Wohnformen im Alter steigt. Wir geben eine Überblick über die verschiedenen Typen gemeinschaftlichen Wohnens. Wir fragen „Pionierinnen“ aus der Göttinger Alten-WG nach ihren Erfahrungen. Katharina Kohl steht mit ihrem Verein „Wohnen mit Zukunft WoZu e.V.“ kurz vor der Realisierung eines Wohnprojektes in Northeim. Woher kommt das Interesse für Wohn-Alternativen? Was sind die Errungenschaften der Wohnprojekte? Wie tragfähig sind selbstorganisierte Wohnprojekte? Kann ich „Gemeinschaftliches Wohnen“ lernen?
EC Am Goldgraben06.04.200515:30Politik mit dem Einkaufskorb - Wie der Südafrika-Boykott eine Biographie beeinflusst hatGisela Helbig, Jg. 1937Am Goldgraben 14, 37073 GöttingenGisela Helbig, Jg. 1937, Pfarrfrau, wurde durch ihre Mitarbeit in der „Evangelischen Frauenarbeit in Deutschland“ sensibilisiert für das Unrechtssystem der Apartheid in Südafrika. In den 1980er Jahren engagierte sie sich im Konsumboykott südafrikanischer Waren (z.B. Orangen, Banken, Krüger-Rand). Zahlreiche persönliche Kontakte zu AfrikanerInnen veränderten ihr Afrika-Bild. Die Befreiung von Nelson Mandela erlebte sie in Tansania. Auch heute ist sie in einer Gruppe zum Thema „Frauen und Weltwirtschaft“ politisch aktiv. Neben diesem Beispiel einer – relativ späten – politischen Emanzipation wollen wir uns gerne auch über andere Wege der politischen Sozialisation austauschen.
EC Am Goldgraben06.10.200415:30„Leichte Beute?“ Alte Menschen als Opfer von Betrug und DiebstahlMarieluise Erckenbrecht (Jg. 1921), Manfred Bayer, Weißer Ring Göttingen, Heinz-Peter Braun, Präventionsbeauftragter der Polizei GöttingenAm Goldgraben 14, 37073 GöttingenDie Erfahrung, von findigen Geschäftemachern übern Tisch gezogen zu werden, kennen vermutlich viele von uns. Mit höherem Lebensalter scheint unsere „Attraktivität“ für Nepper & Konsorten aber noch zu wachsen: sogenannte „Kaffeefahrten“, „Sonderangebote“, fingierte „Gewinne aus Preisausschreiben“ etc. etc. – ein Riesenmarkt, der sich in unserer ach so freien Wirtschaft entfaltet. Alte Menschen als „leichte Beute“?? Leichte Beute auch bei Raub, Einbruch & Überfall, bei denen auf die Schwäche älterer Menschen spekuliert wird? Dieses Erzählcafé soll dazu dienen, unsere persönlichen Erlebnisse und Erfahrungen als Opfer von Betrug und Diebstahl auszutauschen – und so die Sensibilität und Achtsamkeit gerade älterer Menschen zu erhöhen. Marieluise Erckenbrecht, Jg. 1921, wird von ihren persönlichen Erfahrungen erzählen, Heinz-Peter Braun, Präventionsbeauftragter der Polizei Göttingen bringt sicher einige handfeste Tipps mit und Manfred Bayer vom Weißen Ring berichtet über Hilfsmöglichkeiten im Falle eines Falles.
EC Am Goldgraben03.12.200315:30Wie habe ich lernen gelernt? Lebenslanges Lernen als HerausforderungSusanne Bosse, Jg. 1931 und Maria Lemmermöhle, Koordinatorin des Netzwerkes Lernende Region-Bildung 21/Bildungsgenossenschaft Südniedersachsen e.G.Am Goldgraben 14, 37073 GöttingenIm Dezember sind sie herzlich zu einem Erzählcafe eingeladen, in dem Lernen im Mittelpunkt steht. Im ersten Teil der Veranstaltung wollen wir uns dem Phänomen Lernen aufgrund von eigenen Erlebnissen annähern. Gefragt sind persönliche Lernerfahrungen, Situationen, Personen oder Orte, die erinnert werden und die das persönliche Lernen geprägt haben. Welche persönlichen Lernstrategien oder Gewohnheiten haben sich herausgebildet? Inwieweit haben Schule, Lehrer oder das Elternhaus den eigenen Lernprozess geprägt? Susanne Bosse (Jg. 1931) ist ihrem Bedürfnis nach Lernen stets nachgegangen. Sie wird einen Einblick in ihre Lernbiographie geben. Es geht jedoch nicht ausschließlich um persönliche Lerngeschichten. Im zweiten Teil des Erzählcafés wird das Thema „Lebenslanges Lernen“ als ein gesellschaftliches Phänomen vorgestellt. Maria Lemmermöhle von der Bildungsgenossenschaft Südniedersachsen e.G. wird über das Netzwerk Lernende Region - Bildung 21 informieren, welches Kooperationspartner dieser Veranstaltung ist. Ziel dieses Erzählcafés wird sein, zu klären, welchen Stellenwert Lernen in der Gegenwart hat, wo Potentiale für die persönliche und gesellschaftliche Zukunft liegen und welche Handlungsspielräume Lernen eröffnet.
EC Am Goldgraben29.04.200315:30An den Tod denken – am besten zu LebzeitenCharlotte Lierse, Göttinger Alten-WG; Silke Eggers, Göttinger Aidshilfe e.V., Dr. phil. Alfred Simon, Akademie für Ethik in der Medizin e.V.Am Goldgraben 14, 37073 GöttingenWir leben in einer Gesellschaft, wo viele möglichst lange leben wollen, ohne alt zu werden. Da bleibt oft wenig Zeit um das irdische Leben gut und versöhnt abzuschließen. Deshalb haben wir dem Erzählcafé Spezial den Titel gegeben: An den Tod denken – am besten zu Lebzeiten! Eine Aufforderung, der wir nachkommen wollen, weil in der Auseinandersetzung mit dieser existenziellen Frage sicherlich viel Bereicherung zu finden ist.