Göttinger Zeitzeugenprojekt

c/o Freie Altenarbeit Göttingen e.V., Am Goldgraben 14, 37075 Göttingen
Tel.: 0551-43606, freiealtenarbeitgoettingen@t-online.de

Göttinger Zeitzeugenprojekt

c/o Freie Altenarbeit Göttingen e.V., Am Goldgraben 14, 37075 Göttingen
Tel.: 0551-43606, freiealtenarbeitgoettingen@t-online.de

X

Veranstaltungen zum Thema „Alltagsgeschichte“

ErzählcaféDatumUhrzeitThema / TitelErzählerInVeranstaltungsortErgänzende Informationen und Materialien
EC Leineberg20.05.201416:00 UhrDie Suche nach dem Dach über dem Kopf - Wohnungssuche im Wandel der ZeitFrau Klemke (Mitarbeiterin städt. Wohnungsbau GmbH), Frau Meyer (ehem. Mitarbeiterin städt. Wohnungsbau GmbH)Stadtteilbüro Leineberg, Allerstraße 32Unser monatliche Erzählcafé beschäftigt sich diesmal schwerpunktmässig mir der Wohnungsuche. Frau Klemke und Frau Meyer von der Städtischen Wohnungsbau GmbH werden die Veranstaltung moderieren und amüsante Anekdoten und interessantes Hintergrundwissen zum Thema beisteuern. Neben der Wohnungssuche wird es auch um das Leben im Leineberg im Allgemeinen und um seine Veränderungen im Laufe der Zeit gehen. Gern können Sie alte und neue Fotos mitbringen, die das Leben im Stadtteil zeigen.
EC Nikolausberg14.05.201416:00Der Klosterkrug - DIE DorfkneipeMarita Hillmann (Jg. 1954), Achim Hillmann (Jg. 1946)Am Schlehdorn 2, Familienzentrum, NikolausbergIn den gut 38 Jahren von 1974 bis 28.2. 2013 haben Marita und Achim Hillmann (Jg. 1954 und Jg. 1946) die ‚Kneipe‘ bewirtschaftet. Sie erzählen von ihren vielen Erlebnissen die sie während dieser Zeit gesammelt haben.
EC Am Goldgraben07.01.201415:30TRUG & SCHEIN – Ein BriefwechselAm Goldgraben 14, 37077 GöttingenEine kritische Begegnung mit dem Alltag im Nationalsozialismus - Trug & Schein folgt dem Briefwechsel von Roland Nordhoff und Hilde Laube. Zwei ganz gewöhnliche Deutsche, die sich im Kirchenchor begegneten. Sie ist 1920, er 1907 geboren. Sie gehört dem Proletariat, er dem Bürgertum an. Beide sind evangelisch und gläubig. Aber wie stehen sie zum Nationalsozialismus, zu Krieg, Literatur, Ehe, Geschlechterrollen? Ihre Briefe erzählen über Gott und die Welt und bieten so die Möglichkeit, zeitgenössische Perspektiven auf den Alltag im Nationalsozialismus und den Zweiten Weltkrieg einzufangen. Diese Möglichkeit nutzt ein generationenübergreifendes Praxisprojekt des Seminars für Mittlere und Neuere Geschichte der Universität Göttingen und des Göttinger Zeitzeugenprojekts. Die Briefe werden von Studierenden, also der Kriegs-Enkel- und Urenkelgeneration gelesen. Gemeinsam möchten wir mit Ihnen zu Themen wie Erinnerung, ZeitzeugInnenschaft und Geschichtsvermittlung ins Gespräch kommen.
EC Am Goldgraben19.06.201214:30Handel im WandelMargareta HultschAltes RathausIm Leineberger Erzählcafé entstand die Idee: Im Rahmen einer Stadtführungen wollen wir zusammen mit der Stadtführerin Margareta Hultsch Erinnerungen an Göttinger Geschäfte beleben. Wir starten in der Halle des Alten Rathauses mit einer kurzen Einführung in Göttingens landwirtschaftlich geprägte Geschichte als Hanse- und Handelsstadt. Wir werden dann bei einem Gang durch die Weender Straße und ihren Nebenstraßen zu vielen Häusern ihre wechselvolle Handelsgeschichte hören. Neu hierbei: Viele von Ihnen sind als Kunden ehemaliger Geschäfte wertvolle Zeitzeugen. Sie mögen Ihre Erinnerungen während der Führung einbringen. So erhalten wir ein buntes Kaleidoskop.
EC Am Goldgraben01.04.200915:30Himmel & Hölle Alte Kinderspiele neu entdeckt?Am Goldgraben 14, GöttingenHimmel & Hölle Alte Kinderspiele neu entdeckt? … nein, hier meinen wir nicht das bekannte Kochrezept. Wir meinen die beiden Kinderspiele. Himmel und Hölle bezeichnet sowohl das Hüpfspiel (Hickelkasten) als auch das geschickte Falten eines Papieres zum Vorhersagen der Zukunft. Wie haben sich Kinderspiele verändert? Spiele für drinnen und draußen. Spielsachen früher und heute: Puppe, Teddy, Kreisel, Lego, Barbie. Wer sind die Spielgefährten? Welche Rolle nehmen die modernen Medien inzwischen ein?
EC Am Goldgraben03.12.200815:30Milchreis mit heißen Kirschen oder Gummibärchen mit Cola - Kulinarische Reise in die VergangenheitBirgit Schor, Gründerin des Primavera-Naturkost-PartyserviceAm Goldgraben 14, Göttingen„Essen wie bei Muttern zu Hause“ – die meisten Eßgewohnheiten werden in der Herkunftsfamilie geprägt. Je nach kulturellen, religiösen oder regionalen Gepflogenheiten können die „Geschmäcker“ sehr verschieden sein. * Lieblingsspeisen der Kindheit * Pausenbrot oder Hasenbrot? * \"Liebe geht durch den Magen\" oder wenn zwei Esskulturen zusammen kommen * Und dann kam die Biowelle…
EC Am Goldgraben03.09.200815:30Klassentreffen - Schulalltag gestern und heuteElisabeth Lenz, Jg. 1952Am Goldgraben 14, GöttingenWer kennt dies nicht: Das Wiedersehen bei einem Klassentreffen nach vielen Jahren ist meistens eine bewegende und überraschend vertraute Begegnung. Die Lern- und Leidenszeiten der Schulzeit schweißen zusammen wie keine andere Lebensphase. In diesem Erzählcafé möchten wir die eigene Schulzeit vergegenwärtigen, um ein genaueres Bild von den Wirkungen dieser Schulerfahrungen zu erhalten. Mit ErzählerInnen der jüngeren und älteren Generation wagen wir auch einen Vergleich zwischen dem Schulalltag gestern und heute.
EC Am Goldgraben07.02.200715:30Die 20er Jahr aus der Sicht der kleinen LeuteWilhelm Schleenvoigt, Jg. 1921, gebürtiger Göttinger und langjähriges VereinsmitgliedAm Goldgraben 14, GöttingenWilhelm Schleenvoigt (Jg. 1921) stammt aus einer Arbeiterfamilie aus dem Göttinger Ebertal. Nach einer Facharbeiterlehre, Krieg und Gefangenschaft arbeitete er über 20 Jahre bei der Firma Ruhstrat und engagierte sich in der SPD und der Gewerkschaft. Er beschreibt das Lebensmilieu der Göttinger „kleinen Leute“ von damals: die „gute Stube“, „Sonntagsstaat“, Badetage, typische Ausflugsziele, Dutt oder Bubikopf, täglich Brot und Kartoffeln, Arbeitslosigkeit und Wohlfahrtsamt, Tippelbrüder und Straßenmusikanten. Und wir fragen: Wie leben die „kleinen Leute“ von heute?
EC Am Goldgraben06.12.200615:30„Gäste aller Couleur“ in der Bahnhofsgaststätte Göttingenehem. Pächter und Gastronom Karl Gemmer, Jg. 1926Am Goldgraben 14, 37073 GöttingenBahnhöfe sind Dreh- und Angelpunkte des mobilen Lebens – früher vielleicht noch mehr als heute. Karl Gemmer, 1926 im Sudetenland geboren, war von 1973 bis 1985 Pächter des Göttinger Bahnhofsrestaurants. Sein Weg nach Göttingen interessiert uns genauso wie seine zahlreichen Erlebnisse und Episoden mit Bahnreisenden an der Theke. Auch die Perspektive vor der Theke, von Besuchern der alten Bahnhofsgaststätte, wird ihren Platz haben. • Wie haben sich Bahnhofsgastronomie und Begegnungsformen im modernen Bahnhof des 21. Jahrhundert verändert? • Was schätzen wir an den alten Bahnhöfen, was an den neuen?
EC Am Goldgraben05.04.200615:30Mein liebstes Kinderbuch Lesen in jungen JahrenLeni Gaber und Waltraud Irina KlaerAm Goldgraben 14, 37073 GöttingenErinnern Sie sich an Ihre erste Vorlesegeschichte? Und an das erste eigenständig gelesene Buch? Bilder- und Kinderbücher sind seit Generationen Begleiter des Größer- und Erwachsenwerdens. • Welche Rolle spielten Bücher in meiner Herkunftsfamilie? • Was war das Faszinierende an Bilder- und Kinderbüchern? • Welche Auswirkungen hatten diese Bücher auf mich? Bringen Sie gerne Ihr Lieblings-Kinderbuch mit!
EC Am Goldgraben02.11.200515:30Wer ist Familie? Familie im Wandel der ZeitProf. Heidi Rosenbaum, Institut für Kulturanthropologie / Europäische Ethnologie der Universität GöttingenAm Goldgraben 14, 37073 GöttingenDie „Keimzelle der Gesellschaft“ war immer schon ein Schauplatz politischer Kontroversen und ein Spiegel gesellschaftlicher Veränderungen. Familie wird nach wie vor mehrheitlich mit der „Vater-Mutter-Kind-Familie“ gleichgesetzt – dabei werden viele andere Formen ausgeblendet: Ein-Eltern-Familie, Patchwork-Familie, Großfamilie, Wahlfamilie ... „Die“ Familie gibt es also nicht. Mit den Erfahrungen der Erzählcafé-BesucherInnen und mit Unterstützung von Prof. Heidi Rosenbaum wollen wir folgenden Fragen nachgehen: Welche Familienformen haben Sie kennen gelernt und leben Sie heute? Ist Familie dort, wo Kinder sind? Wie haben sich die Familienformen nach 1945 verändert? Was kann Familie leisten, was nicht?
EC Am Goldgraben03.12.200315:30Wie habe ich lernen gelernt? Lebenslanges Lernen als HerausforderungSusanne Bosse, Jg. 1931 und Maria Lemmermöhle, Koordinatorin des Netzwerkes Lernende Region-Bildung 21/Bildungsgenossenschaft Südniedersachsen e.G.Am Goldgraben 14, 37073 GöttingenIm Dezember sind sie herzlich zu einem Erzählcafe eingeladen, in dem Lernen im Mittelpunkt steht. Im ersten Teil der Veranstaltung wollen wir uns dem Phänomen Lernen aufgrund von eigenen Erlebnissen annähern. Gefragt sind persönliche Lernerfahrungen, Situationen, Personen oder Orte, die erinnert werden und die das persönliche Lernen geprägt haben. Welche persönlichen Lernstrategien oder Gewohnheiten haben sich herausgebildet? Inwieweit haben Schule, Lehrer oder das Elternhaus den eigenen Lernprozess geprägt? Susanne Bosse (Jg. 1931) ist ihrem Bedürfnis nach Lernen stets nachgegangen. Sie wird einen Einblick in ihre Lernbiographie geben. Es geht jedoch nicht ausschließlich um persönliche Lerngeschichten. Im zweiten Teil des Erzählcafés wird das Thema „Lebenslanges Lernen“ als ein gesellschaftliches Phänomen vorgestellt. Maria Lemmermöhle von der Bildungsgenossenschaft Südniedersachsen e.G. wird über das Netzwerk Lernende Region - Bildung 21 informieren, welches Kooperationspartner dieser Veranstaltung ist. Ziel dieses Erzählcafés wird sein, zu klären, welchen Stellenwert Lernen in der Gegenwart hat, wo Potentiale für die persönliche und gesellschaftliche Zukunft liegen und welche Handlungsspielräume Lernen eröffnet.
EC Am Goldgraben04.12.200215:30Die Insel der Schwäne und Der Engel mit dem goldenen SchnurrbartGrit Wolfgramm aus Potsdam und Annette Hoffmann aus GöttingenAm Goldgraben 14, 37073 GöttingenEin biographischer Rückblick auf die Kinderliteratur in der DDR
EC Am Goldgraben04.09.200215:30Komm, Junge, wir gehen in die Pilze! Eine Passion – vom Großvater gelerntMichael Jasper, Vereinsvorsitzender der Freien Altenarbeit Göttingen e.V.Am Goldgraben 14, 37073 GöttingenBei Pilzen scheiden sich die Geister: die einen schwören auf eigenhändig gesuchte Pilze wie Pfifferlinge, Steinpilze, Blutreizker und verschweigen natürlich die geheimen Fundorte; und die anderen halten sich lieber an die Champignons aus der Kühltheke. Michael Jasper (Jg. 1955) hat sich bis heute die Leidenschaft fürs Pilzsammeln und die entsprechende kulinarische Zubereitung bewahrt. Schon als kleiner Junge hat er die Begeisterung dieses besonderen Hobbies vom Großvater übernommen. In aller Frühe in Wald und Wiese aufzubrechen, Tau, Sonne und Spinnennetze zu beobachten und dann auch noch mit gefüllten Körben zurückzukommen – das sind unvergessliche Eindrücke. Angeregt durch die lebendigen Schilderungen und Anekdoten unseres Erzählers Michael Jasper möchten wir auch Ihre Erlebnisse rund um Pilze einbeziehen. Wie habe ich das Sammeln von Pilzen gelernt? Welche Tradition hat das in meiner Familie? Welche Bedeutung hatten Pilze in „schlechten oder in guten Zeiten“? Pilze suchen nach Tschernobyl? Angereichert mit verschiedenen frisch gepflückten Pilzsorten aus der Region verspricht dieses Erzählcafé nicht nur für Pilzkenner, sondern auch für Neulinge ein interessanter Nachmittag zu werden - mit vielen Geschichten und Informationen und vielleicht auch einem kulinarischen Eindruck.
EC Am Goldgraben06.02.200215:30Wie die Medien Wirklichkeit produzierenStephanie Lücke, Erfurt und Susanne Kassel, GöttingenAm Goldgraben 14, 37073 GöttingenMit Unterstützung von zwei Medienwissenschaftlerinnen der Universitäten Göttingen und Erfurt werden wir der Frage nachgehen, wie sich die Berichterstattung über Kriege und Katastrophen verändert hat. Wie reagieren wir auf Meldungen, die unser Leben verändern könnten? Wie verbreiteten sich Nachrichten vor dem Zeitalter der Massenmedien - wie erfuhr man z.B. von Pearl Harbour? Welche alternativen Informationsquellen haben wir? Wie kann ein bewußter Umgang mit Medien aussehen?